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Sonntag, 11. September 2011

Wahrnehmung / empfundene Realität Teil 3


Wahrnehmung Teil 3 :

ich habe gelernt , das wir unsere Wahrnehmung stets offen halten sollten.
Es durch Bücher und andere Medien erweitern sollten und wer Kinder hat, auch durch ihre Sichtweise die oft noch der Realität näher kommt, da Sie viele unserer Erfahrungen und Normungen noch nicht besitzen.
Hierzu gehört auch, das man Kindern von klein auf beibringen sollte ihre Fantasie zu benutzen , dies kann später auch helfen Realität und Fiktion zu unterscheiden und ein Ventil sein um manches zu verarbeiten. Dabei kann es sich um gute wie um schlechte Erfahrungen handeln.

Bei bringen bedeutet hier jedoch auch ihnen zu zeigen, das Fantasie eben nicht gleich Realität ist.
So kann man zu sehen wie sie mit ihren erfundenen Spielkameraden einen Nachmittag verbringen und dann sofort in die Realität zurück kommen und fragt man sie so werden sie bestätigen das dies ein Spiel mit erfundenen „Personen / Wesen“ war.

So können sie aber auch später oft besser unterscheiden was sie sich Einbilden und was nicht.

Auch der Umgang mit den eigenen Träumen kann eine wichtige Rolle in dem spielen was wir als Realität erachten.
So brachte mir meine Großtante bei, das der Traum auch eine Wirklichkeit ist aber eben eine andere und beide sind getrennt von einander.

Das mag komisch klingen und doch war es genau diese Normung die mir schon als Kind half fast aus dem Stand klar zu träumen (also meine eigenen Träume bewusst zu steuern).Was vor allem bei Albträumen mehr als hilfreich war.

Und mit der Zeit lernte ich so auch die verschiedenen Traumarten mitten im Schlaf zu unterscheiden, die Symbolträume , die Klarträume in denen man um einen den Tag nach erleben und Auswege suchen und finden kann, aber auch die träume die einfach nur Fantasie sind (wobei je nach Art auch hier klar geträumt werden kann wenn nötig ) und die präkognitiven Träume oder wie ich sie nenne Wahrträume (also Träume die nicht nur täuschend realistisch sind sie erfüllen sich auch , aber das ist eine andere Sache die ich ein anderes mal ausführen werde ).

Nun ich will nicht vom hundertste ins tausendste kommen, sonst verliere ich hier doch nicht den Faden.

Kommen wir wieder zur Wahrnehmung und was Träume, Hohlmasken und Geister miteinander zu tun haben.
Ziel sollte es sein mehr zu sehen, nein mehr Wahr zu nehmen, als wir es gelernt haben.

Auch ein gutes Training kann es sein , sich mit der Natur auseinander zu setzen.
Die heimische Flora und Fauna bietet eine fülle an neuen Eindrücken die die eigene Wahrnehmung bestens schulen können.

Wer war noch nie im Wald und hat sich gewandert wo die ganzen Tiere sind ?
Zumindest als Kind.
Wenn man dann erwachsen ist dann geht man davon aus, dass im Wald keine Tiere sind.
Veränderte Wahrnehmung.

Und doch es sind im Wald und in der Wüste Tiere soweit das Auge blickt, solange es das Gehirn zulässt .

Apropos Wüste genau das gleiche man erwartet Sand und Hitze aber nur die wenigsten Tiere, na wer wird dann welche sehn und wer nicht (mal ausgenommen von Skorpionen und anderen gefährlichen Spinnentieren)

Hierzu eine kleine Erinnerung aus meiner Kindheit :

Also ich noch klein war , hatte ich das Glück sehr viel zeit mit meiner Großtante im Wald zu verbringen, den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein (solange es eben Pilze oder Beeren zu sammeln gab) waren wir unterwegs , ging die Sonne auf fuhren wir los und erst am Nachmittag kehrten wir wieder heim.

Und was macht man als Kind im Wald ?
Genau man nutzt seine Fantasie und der ganze Wald wird zum Spielplatz.
Irgendwann kam es mir, warum auch immer, in den Sinn mich einfach nur still auf eine Wurzel zu setzen und in den Wald hinein zu sehen.
Irgendwann kam ein Reh vorbei, ich blieb einfach still sitzen , es war ganz nah , sah mich an und ging einfach so weiter ohne von mir Notiz zu nehmen.
Für mich war das natürlich fantastisch und danach waren da auch plötzlich viel mehr Tiere im Wald als vorher, Blindschleichen, Füchse, Rehe als wären sie vorher verreist gewesen.

Man könnte sagen ich hatte gelernt ein teil des Waldes zu sein und wurde somit einfach nicht wahrgenommen.
Man könnte aber auch sagen, ich hatte gelernt mich richtig zu Verhalten und meine Wahrnehmung zu verändern, besser sie hatte sich durch mein anderes verhalten geändert.

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